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Wiese: wie peppt man seinen Rasen mit Blumen und Kräutern auf?

Der Garten als Erholungsraum steht hierzulande hoch im Kurs. Statt exakt abgewinkelter Beete und Wege lieben die meisten Gartenbesitzer dabei ein scheinbar natürlich gewachsenes Refugium. Wo der Platz ausreicht, kann man sogar eine ökologisch wertvolle Wiese gestalten. Mit traditionellen Wiesenblumen und -kräutern entsteht daraus ein buntes Landschaftsbild – an dem auch Bienen, Schmetterlinge, Idel und Co. ihre Freude haben. Alles, was man dazu braucht, sind etwas Geduld und das richtige Saatgut.

Wie es funktioniert, erklärt zum Beispiel der nabu.de. Unter dem Stichwort „ökologisch leben“ erfährt der Naturliebhaber, welche Schritte im Einzelnen nötig sind, um aus dem schlichten Rasen eine bunt blühende Wiese zu machen. Wer nicht mehrere Jahre warten möchte, bis sich der Nährstoffgehalt des Bodens normalisiert und wiesentypische Wildpflanzen per Samenflug angesiedelt haben, kann durch „Impfen“ oder Vertikutieren nachhelfen. Besonders das intensive Vertikutieren im Frühjahr bereitet den Boden optimal auf die Einsaat von Blumen und Kräutern vor.

Einzelne Wildblumen und komplette Saatgutmischungen erhält man etwa bei syringia-pflanzen.de. Da es bei der Auswahl auf die Bodenqualität ankommt, sind die Kompositionen speziell auf magere, fette oder feuchte Untergründe abgestimmt. Rund fünf bis zehn Gramm reichen pro Quadratmeter. Wichtig: auch bei Saatgut für trockene Böden sollte man in den ersten Wochen nach der Aussaat auf ausreichende Befeuchtung achten. Später ist Bewässern nicht mehr nötig. Das erste Mähen findet dann im September statt. In den nachfolgenden Jahren kann man die Wiese nach klassischem Muster zweimal jährlich mähen: jeweils Ende Juni und Ende August. Wer Spaß an traditioneller Arbeit hat, schwingt dazu die Sense.

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