Pflanzenlexikon: welches ist für Eltern und Kinder spannend?
Was wächst in Wald und Garten, wie pflege ich meine Zimmerkultur? Ein Pflanzenlexikon liefert schnelle Informationen. Wie detailliert diese sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa vom Alter und dem Zweck der Lektüre. Mit tatkräftiger Hilfe der Nutzer entstehen zum Beispiel im Internet Online-Lexika mit thematischer Ausrichtung. Mein-schoener-garten.de erstellt ein interaktives Lexikon für alle Gartenfreunde. Die gartendatenbank.de sammelt daneben auch Bilder und Daten zu Pflanzen aus Wald und Wiese. Je nach sachlichem Interesse kann man den Zugang über Pflanzenfamilien oder wissenschaftliche Namen finden.
Zum Nachschlagen und Schmökern empfiehlt sich aber immer noch das Buch. Der erwachsene Naturliebhaber nutzt das Pflanzenlexikon in erster Linie zur Bestimmung von gesammelten Objekten und sucht gebündelte Informationen. Hobbygärtner suchen schnell Tipps für die praktische Pflege. Jüngere Leser haben nichts gegen eine fachliche Orientierung, legen aber noch mehr Wert auf anschauliche Bilder. Dazu gehören sowohl Fotos als auch Detailzeichnungen der einzelnen Pflanzenteile. Mit steigendem Alter wird das Interesse dann immer differenzierter.
Als Einstieg unterscheiden die bei amazon.de erhältlichen Naturlexika deshalb meist noch nicht zwischen verschiedenen Pflanzengattungen. Und auch Tiere werden in den Büchern gezeigt, um den Kleinsten ein ganzheitliches Verständnis von Lebensräumen zu zeigen. Ab rund 10 Jahren lohnt dann der Umstieg auf ein detailliertes Pflanzenlexikon. Eine sinnvolle Kombination von Flora und Fauna bietet etwa das „Visuelle Lexikon der Pflanzen und Tiere“ aus dem gerstenberg-Verlag. Auf über 300 Seiten illustriert es die großen Pflanzengruppen der Welt und erklärt die Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen und Tierarten.






