You are here: Home > Pflanzen & Beete > Fleischfressende Pflanze: was müssen Anfänger beachten?

Fleischfressende Pflanze: was müssen Anfänger beachten?

Keine Angst, eine fleischfressende Pflanze wird niemandem gefährlich. Sie bringt nur etwas Spannung in die heimische Lebenswelt. Angefangen beim Zwergsonnentau, der maximal 10 cm Größe erreicht, bis zu meterhohen Nephentes bietet das Reich der Carnivoren eine riesige Vielfalt an Pflanzentypen. An ihren natürlichen Standorten ernähren sie sich von Insekten oder auch kleineren Säugetieren und Fröschen. Um ihre Beute zu fangen, haben die Pflanzen dabei raffinierten Fallen entwickelt: von der Klebetechnik über Saug- und Klappfallen bis zu Fallgruben, in deren Hohlraum das Insekt gefangen wird. Am kompliziertesten sind die sogenannten Reusenfallen, bei denen die Beute mit einem Lockstoff so tief in das Innere der Pflanze gelockt wird, bis Sperrhaare den Rückzug verhindern.

Wer seine Wohnung durch eine fleischfressende Pflanze beleben möchte, hat die Wahl zwischen der eigenen Anzucht oder dem Kauf von Jungpflanzen. Als Spezialist für Saatgut von tropischen und subtropischen Pflanzen liefert etwa fesaja-versand.de Carnivoren mit beiliegender Anleitung. Da die Samen recht empfindlich sind, gehört auch ein Tütchen spezielle Carnivoren-Erde dazu. Nach der Anzucht können die Pflanzen in dieser Erde verbleiben.

Fleischfresser sind Sumpfpflanzen. Trockene Heizungsluft mögen die Pflänzchen deshalb gar nicht, weiches Wasser dagegen umso mehr. Tipp: Um im feuchtwarmen Klima die Schimmelbildung zu verhindern, setzt man am besten etwas Sphagnum Moos ein. Shops wie carnivor-plants.de bieten für Einsteiger komplette Sets. Wenn man dann die fleischfressenden Pflanze gelegentlich mit einer Fliege füttert, kann man ein spannendes Schauspiel beobachten. Falls im Winter keine Insekten zu fangen sind, werden auch kleine Fleischhäppchen gern verzehrt.

Tags: , , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Leave a Reply