Zen Garten: wie kann ihn hierzulande gestalten?
Der Alltag sorgt für genug Aufregung? Wie wäre es dann mit etwas Entspannung zu Hause? Faszinierend ruhig und auf das Wesentliche reduziert? Gemeint ist ein Zen Garten, in dem die Philosophie von Harmonie und Lebensfreude direkt in der Gestaltung spürbar wird. Anders als der traditionelle japanische Garten, der die Natur in einer Miniaturform darzustellen versucht, lebt der buddhistisch inspirierte Garten von weiten, freien Flächen. Schöne Beispiele kann man etwa bei zengardens.de sehen. Wasser ist darin nur noch symbolisch dargestellt. Stattdessen findet man ausgewählte Steine und Kies, zu Mustern geharkt. Sparsam verteilte Objekte wie Felsen, Büsche und moosüberzogene Steingruppen dienen als Ruhepunkte und Inspiration für den Geist.
Wenn man in Japan Urlaub macht, begegnet man diesen sorgsam komponierten Gärten häufig. Oftmals stehen Passanten davor und betrachten andächtig die reduzierte Landschaft. Hierzulande ist der Zen Garten noch selten anzutreffen. Am bekanntesten ist er in der Miniatur-Version für Fensterbank oder Schreibtisch. Für wenige Euro kann man etwa bei hugendubel.de eine solche Mini-Box inklusive Sand, Steinen und winziger Harke bestellen. Als Einstieg ist ein solcher Bonsai-Garten auch sehr praktisch.
Wer die meditative Stimmung schätzen gelernt hat, möchte jedoch meist etwas Größeres. Dass man für einen Zen Garten nicht gleich das gesamte Grundstück verändern muss, beweisen zahlreiche Ratgeber, wie man sie zum Beispiel bei amazon.de entdecken kann. Nach einer Einführung in die Symbolsprache buddhistischer Gärten werden hier Tipps gegeben, wie man mit analogen Mitteln auch in einem europäischen Garten die besondere Atmosphäre von Ruhe und Zeitlosigkeit erreichen kann.






